Fersensporn

Ein Fersensporn entsteht durch Kalkeinlagerungen im Gewebe vom Sehnenansatz ausgehend durch zu hohe Zugbelastungen über zu lange Zeit und ist damit aus meiner Sicht immer ein Zeichen für eine überlastete Muskulatur. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich der Fersensporn auf der Rückseite oder der Unterseite der Ferse entwickelt,

Myofasziale Triggerpunkte sind regelmäßig in überlasteten Muskeln zu finden. Diese Muskeln sind dann kaum noch erfolgreich zu trainieren und neigen gerade in der Wade zu Verkürzungen. Werden die entsprechenden Muskeln behandelt, lassen sie sich bald wieder besser trainieren und werden schnell dehnfähiger.

Durch die damit reduzierte Zugbelastung kann der Fersensporn sich nach und nach auflösen. Allerdings brauchen betroffene Patienten oft ein wenig Geduld, da die Heilungszeiten durch den langsamen Stoffwechsel der bindegewebigen Strukturen am Fuß doch etwas länger sein können.

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